Kindern fällt oft nicht nur der Umgang mit belastenden Gefühlen schwer, sondern auch das Sprechen über Gefühle. Gespräche können aber wesentlich zur emotionalen Entlastung beitragen. Entsprechend hilfreich ist es, wenn Kinder nicht nur in der Therapiestunde, sondern auch in ihrem persönlichen Umfeld die Erfahrung machen, dass Gefühle nicht tabuisiert werden, sondern dass man sie benennen und sich über sie austauschen kann, dass alle Menschen mit unterschiedlichen Gefühlen konfrontiert werden und ein Umgang mit ihnen möglich ist. (Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen, Grasmann/Felber/Euler, 2025)

Verstehen statt verurteilen
Aggression als Ausdruck von Überforderung, Angst, Frustration oder unerfüllten Bedürfnissen sehen
Emotionale Sprache fördern
Unterstützen, Gefühle zu benennen z.B. Ich bin wütend weil, …. (statt z.B. körperlich auszudrücken)
Rituale für Regulation
Atemübungen, Bewegungsspiele, Ruhezonen, Geschichten zur Gefühlsregulation, Aggression im Spiel kanalisieren (z.B. Wutmonster malen, Kissenboxen etc.)
Anteil Eltern – und Bezugspersonen
Klare, ruhige Regeln, einfache, wiederholbare Regeln im Alltag (z.B. keine Gewalt – Alternative anbieten)
Konsequenz statt Strafe
Klare Grenzen, aber ohne Drohung und Demütigung, stattdessen logische Folgen z.B. Spielpause
Positive Verstärkung
Erwünschtes Verhalten wahrnehmen und benennen z.B. „Du hast toll gesagt, dass du wütend bist, ohne zu hauen“
Geschwister schützen
Klare Signale, dass Gewalt gegenüber Geschwister nicht erlaubt ist und sofort Schutzposition übernehmen
Gemeinsame Qualitätszeit
Nicht nur „Problemkind-Fokus“, sondern auch liebevolle exklusive Momente schaffen
Betroffene Denken Einladung zur Selbstreflexion Emotionen Erfahrung Erkenntnisse Familie Fähigkeiten Fühlen Gefühle Geschichte Handeln Herausforderungen Hilfestellung Hoffnungen Identitätsfindung Krankheit Leben Lebensbaum Macht Methode MPS Mut Netzwerk Perspektiven Perspektivenwechsel ProRareAustria Psychische Belastungen Psychotherapie bei chronisch seltenen Erkrankungen Ressourcen Selbstfürsorge Selbstreflexion Seltene Erkrankungen Stoffwechselkrankheit therapeutisches Werkzeug Verein Veränderung Visionen Ziele Zuversicht



